
Über 40 Personen sind letzten Samstag der Einladung des frauen netz gefolgt und haben am morgendlichen Spaziergang über die Allmig teilgenommen. Die vielen interessanten Eindrücke über die Vogelstimmen haben begeistert.
Der Himmel war gnädig gestimmt und trockenen Fusses machte sich die Gruppe unter der kompetenten Führung von Martin Hess, Präsident des Natur- und Vogelschutzverein „Wasseramsel“ Innerschwyz, pünktlich um 06.00 Uhr auf den Weg Richtung Allmig. Schon nach kurzem Weg wurde das erste Mal den Vogelstimmen gelauscht. Immer wieder wurde stehengeblieben und Martin Hess wusste jeweils viel Informatives, Überraschendes und auch Lustiges über die Vögel und ihre Eigenheiten zu erzählen. Wahrscheinlich niemand wusste zum Beispiel, dass im Winter bis zu tausend Rabenkrähen aus unserer Region jeweils zum gemeinsamen Nachtlager ins Schloss Meggenhorn fliegen.
Am Ende des zweistündigen Spaziergangs waren es rund 27 verschiedene Vögel, die ihr Konzert gaben. Schlechtes Wetter schränkt die Vogelstimmenvielfalt nicht unbedingt ein, denn auch dann muss das Revier verteidigt und wollen die Weibchen umworben werden. Zum Schluss, nach dem wunderbaren Frühstück in der Gehren, waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich das frühe Aufstehen gelohnt hat. Getreu dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Fotos
Im Coiffeursalon von Margrit Furer-Meyer erfuhren die interessierten Frauen, wie man sich mit kleinen Tricks und Kniffen ins beste Licht rücken kann. Die Farb- und Modestilberatung, in der sich Margrit Furer-Meyer aus- und weiterbilden liess, setzt an bei der Persönlichkeit jeder Frau (oder auch des Mannes). Es geht also nicht um schnelllebige Modetrends, sondern um den Aufbau einer persönlichen Garderobe, welche auch beim schnellen Griff in den Schrank verlässlich ist. Fotos
Bestens vorbereitet und mit einem Korb voller frischer Produkte begrüsste die aufgestellte Kursleiterin Maja Lukas an zwei Abenden 26 kochbegeisterte Damen und einen ebensolchen Herrn zum genussvollen Tapas-Abend.
Nach dem Begrüssungsapéro wurden die Schürzen umgebunden, die Ärmel hochgekrempelt und voller Tatendrang alles für die Tapas gerüstet, geschnitten, gehackt, gebacken, gebraten, frittiert…
In 1 ½ Stunden waren alle 19 Rezepte hübsch angerichtet auf dem Tisch und es konnte geschlemmt werden. Der spanische Wein fehlte natürlich auch nicht. In gemütlicher Runde hat man sich ausgetauscht und Favoriten gesucht und etwas weniger lohnenswerte Rezepte aus der persönlichen Sammlung gestrichen. Es blieb noch einiges übrig, was gut verpackt mit nach Hause genommen werden konnte.
Es waren sich alle einig: Ein lohnenswerter Abend unter professioneller Anleitung in lockerer (leckerer!), guter Atmosphäre! Fotos
Eine grosse Frauenschar fand sich am Mittwoch im Monséjour ein, um an den traditionellen Adventsfeiern des frauen netz teilzunehmen. Nach dem besinnlichen Teil sass man gemütlich bei Glühwein und Lebkuchen zusammen.
Das Feuer zur Begrüssung beim Eingang wies schon auf das Thema „Das Feuer weitertragen“ hin. Überall in der Schweiz fanden dazu am selben Abend zum Abschluss des offiziellen Jubiläumsjahres „100 Jahre SKF- Schweizerischer Katholischer Frauenbund“ diverse Adventsfeiern statt. Claudia Zimmermann, geistliche Begleiterin des frauen netz, regte mit der Geschichte vom Hirten, der erst nachdem er sein Herz geöffnet hat die Schönheiten Gottes sah, zum Nachdenken an. Der Abend wurde wunderschön und feierlich von Harfen- und Panflötenklängen umrahmt. Um das Feuer weiterzutragen nahm jede Frau symbolisch ein Briefchen Streichhölzer nach Hause.
Co-Präsidentin Monika Durrer überreichte Claudia Zimmermann zum Schluss ein Präsent für ihr bereits 10-jähriges Engagement im frauen netz und dankte ihr herzlich.
Vom Feuer inspiriert wurde der Abend wie immer mit Glühwein, Nüssen, Mandarinen und Lebkuchen abgerundet, und es wurde noch manches Gespräch in gemütlicher Runde geführt. Fotos
Es duftete nach frisch geschnitten Tannästen, Koniferen und anderem leuchtendem Grün, als unter kundiger Anleitung von Pia Eberhard Adventskränze gebunden und gesteckt wurden. Die bunten Kerzen und Bänder machten aus jedem Kranz ein wunderbares Unikat, das nun in einigen Stuben während der Adventszeit leuchten und erfreuen wird! Herzlichen Dank an Pia Eberhard für ihr Engagement! Fotos
Eine gut gelaunte Schar von 38 Frauen entdeckte das Appenzell von dazumal und erfuhr Interessantes in Dr. Vogel’s Kräutergarten in Teufen.
Ein Car mit DJ Bobo Tour-Reklame fuhr vergangenen Dienstag nicht mit Fans sondern mit einer bunten Gruppe Küssnachter Frauen ins Appenzell. Nach einem Kaffeehalt in Ernetschwil, wo bereits das erste musikalische Ständchen genossen werden konnte, kam die Reiseschar pünktlich zum Mittagessen im Schnuggebock an. Beim währschaften Mal, in der Stube und in der Küche serviert, unterhielt der Hackbrett-Spieler nicht nur musikalisch sondern auch mit viel Witz. Der Stallknecht in typischer Appenzellertracht erzählte derweil vom alten Bauernhaus mit den verschiedenen Räume, die alle mit grosser Liebe zum Detail und so authentisch wie möglich erbaut und eingerichtet sind.
Bevor es weiter zum Kräutergarten von Dr. Vogel ging, blieb noch kurz Zeit, die anderen Räume des Schnuggebock (Schulzimmer, Estrich, Keller, Bäckerei, Streichelzoo usw.) zu besichtigen.
Dufterlebnis im Kräutergarten
Der Gang durch den Garten musste dann durch einen steilen Aufstieg erkämpft werden. Die Kräutervielfalt war enorm, der Duft und die Farben einmalig. Der Duft betörte dermassen, dass während der Filmvorführung das eine oder andere Auge fast nicht mehr offen blieb!
Beim letzten Halt in Appenzell freuten sich alle auf den heiss ersehnten Kaffee und einen Bummel durch das schöne Städtchen.
Es wurde viel erzählt, gelacht und sogar gesungen. Kontakte wurden aufgefrischt und neu geknüpft. Der Vereinsausflug hat so einen festen Platz im Jahresprogramm, dass bereits schon Anmeldungen für die Ausgabe 2013 eingegangen sind.! Vielleicht sind Sie dann auch dabei? Fotos
Die grosse Hoforgel ist 350 Jahre alt und so gross wie ein Wohnhaus! Darin stehen 5945 Pfeifen. Einige davon klingen so hoch (15g schwer und einige Millimeter lang), dass nicht alle Menschen sie hören können. Die grösste (10m), schwerste (383kg) und weltälteste (1662) Prospektpfeife bringt hölzerne Teile in der Hofkirche zum Vibrieren!
Dieses Riesenorchester spielte letzten Dienstag für eine Gruppe kulturinteressierter Frauen und Männer auf. Mittels 300 Rosenholztasten in fünf Tastenreihen für die Hände und einer Tastenreihe für die Füsse erklingen Trompeten und Bombarden, Flöten und Hummeln, menschliche und himmlische Stimmen. Es tönt leise und sanft, oder aber laut und pompös. Das Tutti der Hoforgel erbringt einen Schalldruck von beinahe 100 Dezibel. Und das alles gespielt von einer Person!
Wolfgang Sieber, seit fast zwanzig Jahren virtuoser und initiativer Organist der Hofkirche, erklärte und erzählte informativ und mit Witz viel Wissenswertes und Überraschendes über diese gewaltige Orgellandschaft. Während eines exklusiven Konzertes entführte er die Anwesenden in eine aussergewöhnliche Klangwelt. Die verspielten, lüpfigen und lustigen aber auch düsteren, ernsten und melancholischen Melodien zeigten die Möglichkeiten dieses gewaltigen Instrumentes eindrücklich auf.
Gewitter ohne Regen
Auf dem Dachboden der Hofkirche zeigte Wolfang Sieber das Fernwerk der Orgel sowie die darin integrierte Regenmaschine, erbaut 1862 von Friedrich Haas. Eine Holztrommel, mit Orgelwind angetrieben, dreht im Kreise und die darin eingebrachten Metallkugeln schlagen über Schikanen an die Blechwand bzw. das Blechband der Trommel. Dank dem kombinierten Einsatz dieser Regenmaschine mit den riesigen Prospektpfeifen entstanden ab 1862 die legendären Orgelgewitter. Dieses Erlebnis zum Abschluss der diesjährigen Kult(o)ur war überwältigend. Man wähnte sich im grössten Gewitter und fühlte den sanften Regenschauer, wenn es vorübergezogen ist. Fotos
Letzten Samstag feierte der SKF Schweizerischer Katholische Frauenbund im KKL in Luzern sein 100-jähriges Bestehen. Über 1000 Frauen feierten ein grosses Fest um zurückzublicken, was in den letzten hundert Jahren erreicht wurde und vorauszuschauen, welche Visionen im nächsten Jahrhundert den SKF begleiten werden.
Zahlreiche Frauen aus der ganzen Schweiz, darunter auch acht vom frauen netz Küssnacht, strömten letzten Samstag nach Luzern um im KKL den Geburtstag des SKF zu feiern. Eine kleine Zahl, wenn man bedenkt, dass vor hundert Jahren bei der Gründungsversammlung in Einsiedeln 7000 Frauen anwesend waren! Der SKF ist mit rund 200 000 Mitgliedern, 19 Kantonalverbänden und 900 Ortsvereinen der grösste konfessionelle Frauendachverband der Schweiz.
Als der SKF 1912 gegründet wurde, hatte die Durchschnittsfrau hierzulande im öffentlichen Leben wenig bis nichts zu sagen. Seither hat sich viel verändert. Die Frauen machten auf dem politischen Terrain Schritt für Schritt gut. Nicht zuletzt auch ein Verdienst des SKF, durch den zahlreiche Frauen politisiert wurden, wie Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf in ihrer Grussbotschaft meinte. Sie sprach aber nicht nur über das politische Engagement. „Übernehmen die Frauen des SKF Verantwortung, machen sie das freiwillig und ohne Bezahlung. Die Freiwilligkeit hat keinen Preis aber einen hohen Wert.“ Die Magistratin ergänzte, dass die Frauen in der Schweiz jährlich über sechs Milliarden Stunden freiwillig und unbezahlte Arbeit leisten.
Nach der Bundespräsidentin sprach auch Martin Werlen, Abt von Einsiedeln und Ansprechpartner des SKF in der Bischofskonferenz. Er zitierte einen Satz von Papst Johannes XXIII: „Wir sind nicht auf Erden, um ein Museum zu hüten, sondern einen blühenden Garten zu pflegen.“ Diese Aufforderung nahm die SKF-Präsidentin Rosmarie Koller augenzwinkernd gerne an und meinte, die Harke bereits in der Hand zu halten.
Nebst weiteren Gratulanten, einem Podiumsgespräch zu Fragen über gesellschaftliche Veränderungen, Respekt, Religion, Wertschätzung und Toleranz im Zusammenleben, kam auch die Kulinarik nicht zu kurz. Aufgelockert wurde der Tag immer wieder durch die Gruppe ‚in transition‘. Fünf Frauen, die szenisch und musikalisch auf Vergangenes zurückblickten und den Schicksalsfaden suchten, der in eine starke, gerechte und lustvolle Zukunft führt. Sie umrahmten auch das SKF Lied, welches zum 100-jährigen Fest seine Premiere feierte.
„Mier sind vo nah und vo färn, vo de Stadt und vom Land, mier sind Fraue und das zellt. Mier sind Bürinne, Ärztinne, jung oder alt, mier sind Fraue und das zellt. Mier wend kämpfe und ufgäh, teile und näh, mier sind Fraue und das zellt. So verschiede mier sind, mier sind all underwägs, mier sind Fraue und das zellt!“ Fotos



Die jährliche Maiandacht hat im frauen netz Tradition. In der Regel wird eine Kirche/Kapelle in der näheren Umgebung besucht. Dieses Jahr fand die Feier in der Kirche St. Wendelin in Greppen statt. Eine grosse Gruppe von ca. 40 Frauen, ein Grossteil ging zu Fuss nach Greppen, nahm an der Maria-Maiandacht teil. Das Liturgie-Team bereitete diese schöne, spirituelle Feier vor, welche mit wunderbaren Tönen aus Klangschalen umrahmt wurde. Auch einige Frauen von Greppen waren anwesend.
Nach dem besinnlichen Teil in der Kirche ging es dann ins Rest. Gässli. Dort sass man bei Kaffee gemütlich zusammen und liess den Abend ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an das Liturgie-Team!
27 interessierte Frauen besichtigten die kleine aber feine Kaffeerösterei Hosennen in Gersau. Sie erfuhren Lehrreiches aus der Welt des Kaffees und degustierten drei Kaffeeköstlichkeiten mit Überraschungs-Gebäck.
Vom ersten Moment an spürte man die Leidenschaft und Freude, die in dieser Spezialitätenrösterei herrschen. Gleich wie beim Wein ist Kaffee nicht gleich Kaffee, da steht eine ganze Philosophie dahinter. Mit einem kurzen Film wurde die Entstehung der roten „Kaffee-Chriesi“ bis zur fein gerösteten Kaffeebohne erklärt. Mit diesen handgelesenen rohen Bio-Bohnen demonstrierte Herr Hosennen die Trommelröstanlage. Je nach Sorte und Intensität der Kaffeebohnen dauert dieser Vorgang ca. 20 Minuten.
Die Vorteile von solchen Klein-Röstereien wie in Gersau sind vielfältig. Die Produktion von kleineren Mengen ist möglich, man ist flexibler in den Mischungen und erhält schnelle und frische Kaffeebohnen-Lieferungen (Morgen rösten, Nachmittag liefern). Die Kaffeesorten werden alle rein geröstet und allenfalls erst später zusammengemischt.
Bei der Degustation von drei verschiedenen Sorten überbrachte Nadja Camenzind, die Präsidentin des Frauenverein Gersau, feine Kuchenschnitten, die wunderbar zum Kaffee schmeckten. Herzlichen Dank für diese Überraschung! Fotos
Musik bringt Harmonie in den Wein
Zwanzig interessierte Frauen und Männer besichtigten letzten Freitag die St. Jakobskellerei in Seewen. Nach dem Begrüssungs-Prosecco und einem kurzen Film über die Geschichte der Kellerei wurden unter kundiger Führung der Betrieb mit Tankkeller, Barriquekeller, Abfüllanlage und Hochregallager besichtigt.
900 000 Liter Gesamtvolumen befinden sich ich den Edelstahltanks und in den zwei Strassen der Abfüllanlage machen vier Mitarbeiter täglich bis zu 20 000 Flaschen Wein versandbereit. Im zehnstöckigen Hochregallager macht die örtliche Feuerwehr schon mal eine Übung und im Barriquekeller ertönt ununterbrochen, 365 Tage, Tag und Nacht klassische Musik. Denn - gemäss der Philosophie des Firmenchefs Jakob Schuler - Musik bringt Harmonie in den Wein! Fotos