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Rückblick

10.04.2018: Besichtigung Seidenspinnerei Camenzind

2017 konnte die letzte Seidenspinnerei der Schweiz ihr 125-jähriges Jubiläum feiern. Das frauen netz besuchte in der ehemaligen Seidenhochburg Gersau die Seidenspinnerei Camenzind.
In fünfter Generation verarbeitet die Seidenspinnerei Camenzind Schappeseide, die in mehreren Schritten zu hochwertigen Garnen verarbeitet wird. Diese werden in die ganze Welt exportiert und finden Verwendung in Socken, Tüchern, kirchlichen Gewändern, Teppichen, Babytragetüchern und einigem mehr.
Nicole Camenzind führte die zwanzig Frauen durch die Firma und erklärte die Verfahren, welche die Seide auf dem Weg zum Garn durchläuft. Es wird gekämmt, aussortiert, andere Natur-Materialien dazu gemischt, gezwirnt, versengt. Rund zwanzig Mitarbeiter produzieren maximal 120 Tonnen Seidengarne im Jahr. Mehr lassen die Fläche und die Kapazität der Maschinen nicht zu.
Was die kleine Seidenraupe in ihrem kurzen Leben leistet ist beachtlich. Gefüttert mit frisch gepflückten Maulbeerblättern fühlt sie sich wohl. Sind diese nass, werden sie von Hand getrocknet.  So gut umsorgt spinnt sie einen wunderbaren Kokon aus dem die Königin der Textilfaser gewonnen werden kann. Fotos

09.01.2018: Besondere Stimmung im Tierpark Goldau

Bevor sich Fuchs und Hase gute Nacht wünschen, werden sie wie viele andere Tiere in der Dämmerung aktiv und zeigen sich von einer anderen, aktiveren Seite. Dies erlebten die Teilnehmer auf der Führung durch den Tierpark nach der offiziellen Öffnungszeit.

Man könnte meinen, dass im Tierpark Goldau Ruhe einkehrt, wenn er seine Tore schliesst. Tatsächlich erlebten die Küssnachter die ersten Tiere, Rothirsche, wohl als neugieriger als tagsüber, aber ruhig. Auch die Wisente zerrten bedächtig an den Christbäumen, die so den grössten Tieren im Park nach Weihnachten noch eine Freude bereiten. Bei der Voliere der Bartgeier wurde der Tierpark-Ranger, Juri Dossenbach aus Küssnacht, bei seinen interessanten Ausführungen jedoch beinahe nicht verstanden. Die benachbarten Wildschweine verhielten sich dermassen aufgeregt und lautstark. Auch die Wölfe hörte man schon von weitem bei ihrem Geheul. Als die fünf Tiere jedoch mit der Rotlicht-Taschenlampe von der Besucher-Plattform gesehen werden konnten, schwiegen sie.  Auf dem Rundgang wurde weiter bei den Steinböcken, Kolkraben und den Luchsen Halt gemacht, um Spannendes und Interessantes über diese Tier zu erfahren. Ganz speziell erlebte man die Stimmung und die Ruhe in der Voliere der Eulen und Uhus. Was für ein Gefühl, als etliche Tiere majestätisch über die Köpfe der Küssnachter hinweg flogen. Der Park wurde am Abend intensiver und aus einer anderen Perspektive wahrgenommen. Diese Eindrücke bleiben und machten diesen Rundgang zu etwas ganz Besonderem. Fotos

30.11.2017: Adventskranz binden

„Der Adventskranz gehört in der Weihnachtszeit einfach dazu.“ Dieser Meinung ist Fabienne Wiss, die bereits zum zweiten Mal das Angebot des frauen netz nutzt, dieses Mal in Begleitung ihrer Tante. „Wenn der Kranz auch noch selber gemacht ist, freut es umso mehr, die Kerzen anzuzünden“, so Fabienne. Dieser Meinung waren zahlreiche weitere Frauen, die an diesem Nachmittag ihre Kreativität unter Beweis stellten. Mit stimmungsvoller Musik im Hintergrund und unter kundiger Anleitung von Pia Eberhard wurde das frisch geschnittene Grün zu wunderbaren Einzelstücken verarbeitet. Die Tannäste, Koniferen und vieles mehr wurden auch dieses Jahr von Noldi Röthlin und Xaver Kathriner bereitgestellt. Herzlichen Dank dafür! Fotos

31.08.2017: Ausflug nach St. Gallen

Der Vereinsausflug des frauen netz hat Tradition. Dieses Jahr fuhren 37 Frauen in die Ostschweiz nach St. Gallen, achtgrösste Stadt der Schweiz.
Die Geschichte der Stadt begann, als sich Gallus 612 n. Chr. als Einsiedler im heutigen Stadtgebiet niederliess. Gut hundert Jahre später gründete Otmar das Kloster St. Gallen, welches im 09. und 10. Jahr durch ihre Bibliothek zu einem kulturellen Mittelpunkt Europas avancierte.
Ab 1600 entwickelte sich die Leinenproduktion, die später überging in das Geschäft mit Baumwolle und schliesslich mit der Stickerei den Höhepunkt fand. Dies und vieles mehr erfuhr die Reisegruppe auf der Führung durch die Altstadt und den Klosterbezirk. Interessant war auch, dass im 16. Jahrhundert, zu Reformator Vadian’s Zeiten, eine Mauer durch die Stadt gebaute wurde, um Katholiken und
Protestanten zu trennen. Der Abt baute sogar ein Tor, um den «sündigen Stadtteil» meiden zu können.
Im über hundertjährigen, grössten noch erhaltene Lokomotiv-Ringdepot der Schweiz, der Lok Remise, wurde gemeinsam zu Mittag gegessen. Wie es sich in St. Gallen gehört, war dies eine Bratwurst mit Beilagen, ohne Senf, dafür mit Zwiebelsauce. - Es war ein wunderbarer und interessanter Tag mit gutgelaunten zufriedenen Gesichtern, trotz Dauerregen! Fotos

08.06.2017: Kult(o)ur nach Schwyz

Gleich zu Beginn beglückwünschte uns Herr Neff von Schwyz Tourismus zu diesem schönen Abend, den wir für unseren Rundgang zu den Schwyzer Herrenhäusern gewählt haben. Und tatsächlich, das Licht und die Stimmung über dem Kantonshauptort waren einmalig.
Gleich zu Beginn wurde das Ital Reding Haus besichtigt. Vorallem die Holzarbeiten mit feinsten Intarsien und die Kachelöfen wussten zu gefallen.Es war spannend zu erfahren, wie die Redings zu ihrem Wohlstand gekommen sind. Zuerst als Söldner in Diensten der Franzosen, später als Bankiers und Händler kamen sie zu Reichtum und Ansehen.
Die weiteren Patrizierhäuser konnten nur von aussen bewundert werden, da sie alle bewohnt sind. Einzelne Gärten durften jedoch betreten werden. Alle sind wunderbar angelegt und gepflegt und mit den sogenannten Schattenhüsli perfekt für die noble Blässe der Damen aus der damaligen Zeit. Die Damen des frauen netz genossen einfach die Aussicht auf den Dorfkern von Schwyz und diesen tollen Abend. Fotos

25.04.2017: Morgenspaziergang

Morgenstund hat Gold im Mund, unter diesem Motto trafen sich 15 Frauen, ein Mann, ein Kind und ein Hund bereits um 08.00 Uhr um gemeinsam über die Allmig zum Hof Gehren in Merlischachen zu spazieren. Mit dem Regenschirm im Gepäck traf man nach einer Stunde trockenen Fusses in der Gehren ein. Silvia Bähler hatte ein tolles Zmorge vorbereitet. Kaffee, Zopf, Müesli und Käse machte die hungrige Truppe glücklich. Auf dem Rückweg nach Küssnacht begann es doch noch zu regnen. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch, Morgenstund hat auch bei Regen Gold im Mund! Fotos

07.02.2017: Glasdekoration

Schon 200 v. Ch. wurden Glasstangen zu Schalen verschmolzen. Diese Technik, das Glasfusing, wurde immer weiterentwickelt und um neue Möglichkeiten bereichert. In Zusammenarbeit mit Ruth Meier vom Atelier Glas-inspirations bot das frauen netz einen Kurs an, um eben mit dieser Technik wunderbare Deko-Objekte herzustellen. Die kreativen Frauen fertigten Hasen, Hühner und Küken, Konfetti und vieles mehr. Der Kreativität und dem persönlichen Geschmack waren keine Grenzen gesetzt. Ruth Meier unterstützte wo nötig, sodass jedes Objekt zu einem einmaligen Einzelstück wurde. Fotos