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Rückblick

30.08.2018: Vereinsausflug Murten

Wenn drei Generationen miteinander auf Reisen gehen, dann ist Vereinsausflug des frauen netz. Über 50 Frauen mit über 50 Jahren Altersunterschied folgten der Einladung und fuhren nach Murten.
Das erste Ziel war allerdings nicht das mittelalterliche Zähringernstädtchen Murten. Zuerst wurde in Neuchâtel Halt gemacht und das Transportmittel gewechselt. Mit dem Schiff, im gemächlichem Tempo durch den Broye Kanal, konnte die Fahrt nach Kaffee und Gipfeli wunderbar genossen werden. Nach rund 90 Minuten Zeit auf dem Wasser grüsste Murten schon von weitem. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Gespräche beim Rundgang durch die historische Altstadt angeregt weitergeführt. Die einen zog es dann auf die Ringmauer aus dem 13. bis 17. Jahrhundert. Der Rundblick von dort oben war sehenswert. Ein letztes Glas unter freiem Himmel, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Es war ein wunderbarer und interessanter Tag mit perfektem Reisewetter!Fotos

10.04.2018: Besichtigung Seidenspinnerei Camenzind

2017 konnte die letzte Seidenspinnerei der Schweiz ihr 125-jähriges Jubiläum feiern. Das frauen netz besuchte in der ehemaligen Seidenhochburg Gersau die Seidenspinnerei Camenzind.
In fünfter Generation verarbeitet die Seidenspinnerei Camenzind Schappeseide, die in mehreren Schritten zu hochwertigen Garnen verarbeitet wird. Diese werden in die ganze Welt exportiert und finden Verwendung in Socken, Tüchern, kirchlichen Gewändern, Teppichen, Babytragetüchern und einigem mehr.
Nicole Camenzind führte die zwanzig Frauen durch die Firma und erklärte die Verfahren, welche die Seide auf dem Weg zum Garn durchläuft. Es wird gekämmt, aussortiert, andere Natur-Materialien dazu gemischt, gezwirnt, versengt. Rund zwanzig Mitarbeiter produzieren maximal 120 Tonnen Seidengarne im Jahr. Mehr lassen die Fläche und die Kapazität der Maschinen nicht zu.
Was die kleine Seidenraupe in ihrem kurzen Leben leistet ist beachtlich. Gefüttert mit frisch gepflückten Maulbeerblättern fühlt sie sich wohl. Sind diese nass, werden sie von Hand getrocknet.  So gut umsorgt spinnt sie einen wunderbaren Kokon aus dem die Königin der Textilfaser gewonnen werden kann. Fotos

09.01.2018: Besondere Stimmung im Tierpark Goldau

Bevor sich Fuchs und Hase gute Nacht wünschen, werden sie wie viele andere Tiere in der Dämmerung aktiv und zeigen sich von einer anderen, aktiveren Seite. Dies erlebten die Teilnehmer auf der Führung durch den Tierpark nach der offiziellen Öffnungszeit.

Man könnte meinen, dass im Tierpark Goldau Ruhe einkehrt, wenn er seine Tore schliesst. Tatsächlich erlebten die Küssnachter die ersten Tiere, Rothirsche, wohl als neugieriger als tagsüber, aber ruhig. Auch die Wisente zerrten bedächtig an den Christbäumen, die so den grössten Tieren im Park nach Weihnachten noch eine Freude bereiten. Bei der Voliere der Bartgeier wurde der Tierpark-Ranger, Juri Dossenbach aus Küssnacht, bei seinen interessanten Ausführungen jedoch beinahe nicht verstanden. Die benachbarten Wildschweine verhielten sich dermassen aufgeregt und lautstark. Auch die Wölfe hörte man schon von weitem bei ihrem Geheul. Als die fünf Tiere jedoch mit der Rotlicht-Taschenlampe von der Besucher-Plattform gesehen werden konnten, schwiegen sie.  Auf dem Rundgang wurde weiter bei den Steinböcken, Kolkraben und den Luchsen Halt gemacht, um Spannendes und Interessantes über diese Tier zu erfahren. Ganz speziell erlebte man die Stimmung und die Ruhe in der Voliere der Eulen und Uhus. Was für ein Gefühl, als etliche Tiere majestätisch über die Köpfe der Küssnachter hinweg flogen. Der Park wurde am Abend intensiver und aus einer anderen Perspektive wahrgenommen. Diese Eindrücke bleiben und machten diesen Rundgang zu etwas ganz Besonderem. Fotos

30.11.2017: Adventskranz binden

„Der Adventskranz gehört in der Weihnachtszeit einfach dazu.“ Dieser Meinung ist Fabienne Wiss, die bereits zum zweiten Mal das Angebot des frauen netz nutzt, dieses Mal in Begleitung ihrer Tante. „Wenn der Kranz auch noch selber gemacht ist, freut es umso mehr, die Kerzen anzuzünden“, so Fabienne. Dieser Meinung waren zahlreiche weitere Frauen, die an diesem Nachmittag ihre Kreativität unter Beweis stellten. Mit stimmungsvoller Musik im Hintergrund und unter kundiger Anleitung von Pia Eberhard wurde das frisch geschnittene Grün zu wunderbaren Einzelstücken verarbeitet. Die Tannäste, Koniferen und vieles mehr wurden auch dieses Jahr von Noldi Röthlin und Xaver Kathriner bereitgestellt. Herzlichen Dank dafür! Fotos